22. Umweltnewsletter

 

 

 

Neu aufgelegt 

Altbausanierung mit Sanierungslotsen: Im städtischen Altbauförderprogramm stehen wieder 50.000 € zur Verfügung, um bauliche und technische Maßnahmen zum Verringern des Energiebedarfs von Immobilien zu unterstützen. Die Beratungsleistung des Sanierungslotsen ist als Fördergegenstand in das Altbauförderprogramm aufgenommen worden und kann zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen gefördert werden, und zwar mit einer Fördersumme von bis zu 50 Prozent der entstandenen Kosten bzw. max. 800 €. Der Sanierungslotse hat die Aufgabe, die Vorbereitung und Abwicklung der Sanierungsmaßnahmen (mind. drei) zu erleichtern, deren Qualität sicherzustellen, Fehlentscheidungen zu vermeiden und eine sinnvolle Maßnahmenabfolge zu erreichen.
Hinweise zu Förderung und Antragsstellung: Homepage der Stadt Gütersloh sowie bei Bernd Schüre und Andrea Flötotto, Tel. 0 52 41 – 82 20 89 und 0 52 41 – 82 22 50 

Energiesparen rund um`s Haus: Am 11. März findet in der Tischlerei Mesken (Friedrichsdorfer Straße 54, 33335 Gütersloh) der 13. Energiespartag statt. Interessierte erhalten an Ausstellungsständen und bei Fachvorträgen nützliche Informationen und Tipps zum Energiesparen für Neubau und Altbau. Weitere Informationen: www.energiesparen-gt.de 

Tipps + Tricks

Augen auf beim Kauf von Haushaltsgeräten: Die Energieverbrauchskennzeichnung, das Euro-Label, hilft seit einigen Jahren beim Kauf von Elektrogeräten. Doch aufgemerkt: die Energieeffizienzklasse A ist keineswegs, wie die Werbung das manchmal suggeriert , die beste Verbrauchsklasse. Die beste Einstufung für Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen ist bereits A+++. Jedes „+“ mehr steht für weniger Energieverbrauch und damit geringere Strom-kosten. Ein niedriger Strom- und Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Besonders sparsame Geräte sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein, als sie bei der Anschaffung teurer sind. 

Umweltschutz für junge Leute

Foto: Kreis Gütersloh

Entdeckerwochen 2018: Das „Lernerlebnis Energiewende“ ist eine bundesweite, geförderte Bildungs- und Informationsveranstaltung für die Klassen 5-10. Der Auftakt mit etwa 200 Kindern der 5. und 6. Klasse der Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh fand in Kooperation mit dem städtischen Fachbereich Umweltschutz statt. Gesamtprogramm Entdeckerwochen für Kitas, OGS und Grundschulen im Kreis Gütersloh: hier 

Nachrichten – Tipps – Termine  

Gute Beispiele aus Unternehmen

Marktschwärmer – Nachhaltig einkaufen: Online-Shopping und regionale Lebensmittel müssen kein Widerspruch sein. In 2014 wurde die Initiative Marktschwärmer eingeführt. Diese funktioniert wie folgt: einmal wöchentlich per Internet Lebensmittel von Erzeugern aus der Region bestellen und die Produkte dann auf einem Markt in der Nähe abholen. Dorthin wird nur das geliefert, was vorher online bestellt und zugleich bezahlt wurde. In Gütersloh bietet der Meierhof Kattenstroh jeden Freitagabend einen Markt mit guten und gesunden Lebensmitteln von bäuerlichen Erzeugern aus der Region an: Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Salate, Kräuter, Säfte – alles, was die Saison hergibt. Dazu ausgewählte Feinkost von handwerklich arbeitenden Manufakturen der Umgebung. Auch einen Lieferservice für das Stadtgebiet Gütersloh bietet der Hof an. Marktschwärmer ist für alle geeignet, die einfach im Internet bestellen, aber ebenso auf regional und nachhaltig erzeugte Lebensmittel achten wollen. Weitere Hinweise: hier 

Gelesen – Gehört – Gesehen

Abfalltrennung – Eine Unterrichtseinheit für Flüchtlinge: Marion Grages vom Fachbereich Umweltschutz hat eine Unterrichtseinheit für Flüchtlinge entwickelt, die sie nun den Sprachschulen zur Verfügung stellt: „Abfall trennen – warum ist das wichtig und wie geht das?“ Die VHS macht damit den Anfang. Eine Abfalltrennung wie bei uns ist in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht annähernd vorhanden. Allerdings fällt dort meistens auch sehr viel weniger Müll an, weil die Menschen sich mit weniger Dingen, insbesondere auch mit weniger Konsumgütern umgeben. Hinzu kommt, dass deutlich mehr wiederverwendet, wiederverwertet und repariert wird – ganz anders als in unserer Wegwerfkultur! Jedoch hat die Abfalltrennung in Deutschland einen hohen Stellenwert erreicht. Wird der Müll nicht ordentlich sortiert, „gibt`s Ärger“. Umso wichtiger ist es, die Flüchtlinge für einen ordnungsgemäßen Umgang mit den Abfallstoffen zu gewinnen. Die Abfalltrennung – ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Integration. 

Neuigkeiten in Kürze

Neue Lärmkarten für NRW sind online: Die Karten zeigen, dass ca. eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen von erheblichen Lärmbelastungen anhaltend betroffen sind. Auf Grundlage der Lärmkarten erstellen oder aktualisieren die Kommunen ihre Lärmaktionspläne und benennen konkrete Maßnahmen zur Lärmminderung vor Ort. Die Lärmkarten sind zu finden unter: www.umgebungslaerm.nrw.de

Amphibien in Gartenteichen: Welche Lurche (Amphibien) leben eigentlich in Gütersloher Gartenteichen? Bei der Erforschung der Biologischen Vielfalt im Gütersloher Stadtgebiet blieben die Gartenteiche bislang weitgehend unberücksichtigt. Einzelne Hinweise deuten aber darauf hin, dass sie eine bedeutende Rolle für die Lurche in Gütersloh spielen können. So können Sie bei der Amphibienerfassung mitmachen: Beobachten Sie die Lurche, die an und in Ihrem Gartenteich vorkommen und versuchen Sie, die Arten mit den Bestimmungshilfen zu identifizieren. Weitere Hinweise hier: www.amphibien.guetersloh.de

Kohlendioxid und Flugreisen: Für immer mehr Deutsche heißt es in der Urlaubszeit, das Flugzeug zu benutzen. Doch so werden große Mengen des Treibhausgases CO2 ausgestoßen. Für einen Flug nach Sydney und zurück (ca. 44 h) werden beispielsweise 10-15 Tonnen CO2 pro Person erzeugt. Im Vergleich: Durchschnittsdeutsche verursachen jährlich etwa einen Ausstoß von 11,6 Tonnen CO2 pro Person. Über den Effekt einer solchen Reise sollten wir uns alle schon Gedanken machen. CO2-Bilanz-Rechner: hier 

 

Termine + Veranstaltungen

Stadtradeln: Am 6. Mai von 11-18 Uhr findet der Fahrradaktionstag „Fahr Rad – jeden Tag“ statt. Zum vierten Mal beteiligt sich Gütersloh am deutschlandweiten Wettbewerb Stadtradeln. Alle die hier wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören, können mitmachen und sich in Kürze unter www.stadtradeln.de anmelden und tolle Preise gewinnen. Der Startschuss fällt um 11.00 Uhr mit einer gemeinsamen Fahrradtour durch Gütersloh. Im Anschluss dreht sich am verkaufsoffenen Sonntag auf dem Kolbeplatz in der Zeit von 13-18 Uhr alles rund um`s Fahrradfahren.

Bernd Ellger

Energieberatung mit Bernd Ellger: Am 1. April, am 3. Mai und am 7. Juni finden unter dem Motto Haus sanieren – Energie sparen kostenlose und anbieterneutrale Beratungsgespräche statt. Themen sind u. a. Wärmedämmung, Heizungssanierung oder Stromsparen.
Die halbstündigen Termine müssen vorab mit Bernd Ellger unter Tel. 01 63 – 8 18 42 70 vereinbart werden. Die Beratungsgespräche finden in den Räumen des Fachbereiches Umweltschutz (Rathaus III, Friedrich-Ebert-Straße 54) statt.

Lebendige Gärten: Auch 2018 bietet die Umweltberatung Gütersloh in Kooperation mit der VHS wieder viele attraktive Kurse und Vorträge an. Ein Schwerpunkt wird der Gemüseanbau für Einsteiger und „alte Hasen“ sein. Expertin Dr. Heidi Lorey gibt unter anderem Tipps zur Aussaat, zur Sortenauswahl und zur Pflege beim Gemüseanbau (Vortrag am 5. März).
Alle Informationen zu Amphibien und Reptilien in unseren Gärten präsentiert Dr. Burkhard Thiesmeier am 21. März. Dabei werden die Biologie und die Verbreitung der Tiere sowie die Voraussetzungen ihres Lebensraums dargestellt. Veranstaltungsort: VHS Gütersloh, Hohenzollernstraße 43. Weitere Hinweise und Anmeldung: hier 

Gütersloher Artenkorb

Grasfrosch: In den letzten Jahren ist eine deutliche Schwächung ehemals größerer Grasfroschpopulationen zu beobachten gewesen. Die Zukunftsaussichten zumindest für Mitteleuropa sind nicht rosig. Gefährdungsursachen sind die intensive Landwirtschaft, die Landschaftszersiedlung durch Straßenbau, Industrie- und Wohnflächen. Weil der Grasfrosch regelmäßige Wanderungen zwischen seinen Sommer- und Winterquartieren und den Laichgewässern durchführt, haben Straßen, die seinen Lebensraum zerschneiden, besonders große Verluste zur Folge.
Der Grasfrosch, der durch einen auffälligen braunen Fleck an der Schläfe zu erkennen, ist übrigens der Lurch des Jahres 2018: www.amphibienschutz.de 

 

Foto: Andreas Schäfferling

 

Wer macht mit bei der Brutvogelerfassung der Wasservögel in Gütersloh?

Im Frühjahr 2018 sollen im städtischen Programm zur Bewahrung der Biologischen Vielfalt erstmals die Brutbestände der Wasservögel in der Stadt Gütersloh erfasst werden. Die etwa zehn einschlägigen Arten sind relativ leicht zu erkennen und zu zählen. Dazu gehören Höckerschwan, Grau-, Kanada- und Nilgans, Stock- und Reiherente, Teich- und Blässhuhn sowie Zwerg- und Haubentaucher. Für die Erfassung werden noch ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht! Die Arten sowie die Erfassungsmethode werden bei einem Infotermin am 22. März um 18 Uhr im Rathaus III, Friedrich-Ebert-Str. 54, Raum 317 (3. Etage) vorgestellt. Der Hauseingang befindet sich im Durchgang zum Rathaus- bzw. Sparkassen-Innenhof (gegenüber Matratzen Concord). Interessenten sind herzlich willkommen!
Zur Erleichterung der Vorbereitung wird um eine kurze Anmeldung gebeten bei juergen.albrecht@guetersloh.de.

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Impressum

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Herausgeber: Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz, Friedrich-Ebert-Straße 54, 33330 Gütersloh 
Internet: www.umwelt.guetersloh.de Facebook: www.facebook.com/pages/Stadt-Gütersloh-Fachbereich-Umweltschutz 
Ansprechpersonen und Redaktion: Andrea Flötotto bzw. Bernd Schüre, Tel. 0 52 41 – 82 22 50 bzw. 82 20 89 
E-Mail-Anschriften: andrea.floetotto@guetersloh.de bzw. bernd.schuere@guetersloh.de 

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