Auf den richtigen Luftwechsel…

25. August 2017um 17:19

Klimatisch

…kommt es an“

Informationen zur Wohnraumlüftung für Hauseigentümer und Mieter

Am Donnerstag, den 31. August 2017, von 14 bis 20 Uhr können sich alle Interessierten zu Fragen der richtigen Lüftung von Häusern und Wohnungen informieren. Dabei geht es um einfaches Lüften über die Fenster wie auch um die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Ellger3Wärmerückgewinnung. Beim Umweltamt in der Siegfriedstraße 30 steht Energieberater Bernd Ellger für kostenlose, halbstündige Beratungsgespräche zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen ist eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 0163-8184270 erforderlich.

Viele Häuser – es sei denn sie entsprechen den neuesten Anforderungen – werden mehr oder weniger über die Fenster gelüftet. Der notwendige Luftwechsel, auch der zum Abführen von Luftfeuchtigkeit, erfolgt dann teilweise auch über die geschlossenen Fenster und Türen sowie über andere undichte Stellen. Feuchtigkeit, die beispielsweise aus einem Vier-Personen-Haushalt weggelüftet werden muss, ist gar nicht so knapp, das kann nämlich tagtäglich bis zu zwölf Liter ausmachen. So entsteht Feuchtigkeit beim Kochen oder auch im Badezimmer beim Baden oder Duschen. Wenn das dann nicht alles aus dem Haus entfernt wird, können Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbildung die Folge sein.

1offenes-fenster_foto_frauke-hille-4bearbeitetDamit die Raumluft vernünftig ausgetauscht wird, ist es erforderlich, mehrmals am Tag gegenüberliegende Fenster möglichst großflächig zu öffnen und je nach Wetterlage (Temperatur, Wind) zwischen fünf und fünfzehn Minuten geöffnet zu lassen. Nur ein Fenster voll zu öffnen oder lediglich die Fenster auf Kipp zu stellen, reicht meist nicht aus, um einen vollständigen Luftaustausch hinzubekommen. Wem der Lüftungsaufwand zu groß ist, der kann mit einer Lüftungsanlage den richtigen Luftwechsel sicherstellen. Das ist ohne und mit Wärmerückgewinnung möglich. Bei der Wärmerückgewinnung kann bis zu 90 Prozent an Wärme zurückgewonnen werden, die ansonsten verloren gehen würde.

Wie sich Lüftungsanlagen fachgerecht in Neubauten einplanen oder auch im Altbau realisieren lassen, darüber informiert Bernd Ellger in seinen Beratungsgesprächen. Aspekte wie dezentrale oder zentrale Lösungen, Hinweise zu Kosten sowie hygienische und technische Fragestellungen können ebenfalls Beratungsinhalte sein. Auch wird erklärt, wie eine vernünftige Bestandsaufnahme und eine gute Planung auszusehen haben.

Interessierte Hauseigentümer können sich natürlich auch über Fördermöglichkeiten informieren, die für Sanierungsmaßnahmen in Frage kommen. Dazu gehören Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das städtische Altbauförderprogramm, mit dem auch Einzelmaßnahmen gefördert werden können, wenn die Voraussetzungen  stimmen, beispielsweise auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Informationen zur städtischen Förderung – für 2017 stehen noch 35.000 € zur Verfügung – sind unter www.klimaschutz.guetersloh.de im städtischen Umweltportal zu finden bzw. bei Bernd Schüre oder Andrea Flötotto beim städtischen Umweltamt unter Tel. 0 52 41 – 82 20 89 oder 82 22 50 zu erhalten.

EBviera

Von links: Flötotto, Schüre und Ellger zusammen mit
Klimaschutzmanager Helmut Hentschel

 

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