Einfache Sanierungsarbeiten…

6. Oktober 2017um 21:26

Klimatisch

…selbst machen – Neutralen Rat einholen

bei Handwerkeraufträgen und Fördermitteln

 

Ellger3Am Donnerstag, den 2. November 2017, von 14 bis 20 Uhr können sich alle Interessierten wieder persönlich zur Gebäudemodernisierung informieren. Beim Umweltamt in der Friedrich-Ebert-Straße 54 (Eingang Ecke Eickhoffstraße) steht Energieberater Bernd Ellger für Hausbesitzer zur Verfügung, die ihr Gebäude energetisch und wärmetechnisch sanieren und hierfür fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

Telefonische Voranmeldungen können unter Tel. 0163 – 8 18 42 70 vorgenommen werden.

Ein paar Spartipps für die Heizsaison gibt Energieberater Bernd Ellger schon einmal vorab:
Was sich relativ einfach machen lässt:

  • „Heimliches Dauerlüften“ durch Fugen und Ritzen kann verhindert werden. Undichtigkeiten an Fenstern und Türen lassen sich kostengünstig mit Dichtungsbändern und -profilen verschließen, was auch gut in Eigenleistung gemacht werden kann.
  • Zu den einfachen Maßnahmen mit geringen Investitionskosten zählen beispielsweise auch das Dämmen von Rollladenkästen und Heizkörpernischen oder das Abdichten von Bodenluken und Kellertüren.
  • Auch eine Verbrauchskontrolle hilft sparen. Bereiten Sie bereits jetzt entsprechende Listen vor. Wer regelmäßig die Zählerständer abliest, beispielsweise einmal pro Monat oder besser sogar einmal pro Woche, geht bewusster und sensibler mit Strom, Gas, Öl und Wasser um und stellt auftretende Unregelmäßigkeiten natürlich schneller fest.
  • Auch ein Anbieterwechsel bzw. Tarifwechsel bei Gas oder Strom kann Geld sparen und die Umwelt entlasten, wenn regenerative Energien genutzt werden.
  • Herkömmliche Heizungspumpen belasten die Stromrechnung erheblich, insbesondere wenn sie ungeregelt sind, immer mit der gleichen Drehzahl arbeiten und sich den unterschiedlichen Betriebszuständen nicht sinnvoll anpassen können. Der Einbau von Hocheffizienzpumpen vermindert den Stromverbrauch deutlich und rechnet sich somit in relativ kurzer Zeit.
  • Energieeinsparungen lassen sich ebenso durch eine fachgerechte Kellerdeckendämmung erzielen, was durch Fachfirmen, aber auch in Eigenleistung durchgeführt werden kann.

Altbausanierung_zahlt_sich_aus-1Die Heizung zu erneuern, neue Fenster einzubauen oder die Außenwände bzw. das Dach zu dämmen, das ist schon eine andere Hausnummer und diese Maßnahmen gehören zu den nicht einfach mal so bzw. zu den leicht umzusetzenden Sanierungsarbeiten. Denn wer sein Wohngebäude energetisch auf einen besseren energetischen Standard bringen möchte, hat – je nach Maßnahmenumfang – mit teilweise erheblichen Kosten zu rechnen. Von daher ist es wichtig, dass Handwerksunternehmen die anstehenden Arbeiten sachgerecht und zu angemessenen Preisen durchführen. Und Immobilienbesitzer sollten deshalb die Möglichkeit nutzen, entsprechende Angebote von Handwerksbetrieben anbieterneutral prüfen zu lassen. Energieberater Bernd Ellger bietet das im Rahmen seiner Beratungsgespräche beim städtischen Umweltamt an.

Immobilienbesitzer sind bei vorliegenden Angeboten manchmal unsicher und fragen sich deshalb: Ist der Leistungsumfang vollständig? Ist das Angebot transparent dargestellt oder sind „versteckte“ Folgekosten enthalten? Sind überflüssige Dinge im Angebot enthalten? „Wer mehrere Angebote einholt, erhält manchmal deutlich voneinander abweichende Angebote. Sowohl die Kosten als auch die angebotenen Leistungen können variieren. Manchmal ist der Leistungsumfang wirklich sehr schwer miteinander zu vergleichen“, sagt Energieberater Bernd Ellger dazu. Und hier möchte der Energieberater Ellger weiterhelfen. Beim persönlichen Beratungsgespräch werden vorliegende Angebote gemeinsam durchgesprochen und geprüft. So kann der Immobilienbesitzer besser die Entscheidung treffen, wem er den Auftrag für die Durchführung von Sanierungsarbeiten erteilt.

Altbauförderprogramm1Interessierte Hauseigentümer können sich natürlich auch über entsprechende Fördermöglichkeiten informieren, die für Haussanierungen in Frage kommen, wie z. B. die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das städtische Altbauförderprogramm.

Informationen zur städtischen Förderung sind unter www.klimaschutz.guetersloh.de im städtischen Umweltportal zu finden bzw. bei Bernd Schüre bzw. Andrea Flötotto beim städtischen Umweltamt unter Tel. 05241 – 82 20 89 bzw. 05241 – 82 22 50 zu erhalten.

Andrea Flötotto und Bernd Schüre halten auch ein entsprechendes Faltblatt für Sie bereit!

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