Fallbeispiel 8

Kombinieren leicht gemacht

Altes und neues Wohnhaus optimal miteinander kombiniert

Altes und neues Wohnhaus optimal miteinander kombiniert

Lütkebohles wohnen in einem alten Haus. Und gleichzeitig in einem neuen. Beide haben Niedrigenergie-Standard. Die umsichtige Sanierung des elterlichen Altbaus und der geschickte Anbau eines modernen Gebäudeteils machten das möglich. Birgitt Lütkebohle ist froh, sich für diesen Weg entschieden zu haben.

Frau Lütkebohle, was hat Sie und Ihren Mann zu diesem Schritt veranlasst?

Birgitt Lütkebohle: An dem Altbau musste dringend etwas unternommen werden. Wir haben das Dachgeschoss bewohnt und wussten aus eigener Erfahrung, woran es mangelt.

Was war das?

Birgitt Lütkebohle: Zum Beispiel eine Koksheizung, eine Einscheibenverglasung und ein ungedämmtes Dach.

Wie sind Sie eigentlich auf den KlimaTisch und die Möglichkeit, einen Zuschuss zu bekommen, aufmerksam geworden?

Birgitt Lütkebohle: Für uns war die Altbausanierung finanziell ein großes Vorhaben. Denn wir wollten auch den Anbau gleich in einem Schritt realisieren. Da schaut man natürlich, wo man finanzielle Unterstützung bekommen kann. Das hat uns zur Stadt und zur Energieberatung geführt.

Mit Erfolg?

Birgitt Lütkebohle: Ja. Das notwendige Energiegutachten, dessen Kosten übrigens zum größten Teil auch ersetzt wurden, hat genau aufgezeigt, was zu machen ist. Neben den vorhin genannten dringend renovierungsbedürftigen Dingen kam noch das Einkleiden des Hauses mit einem so genannten Wärmedämmputz hinzu. Gemeinsam mit unserer sehr engagierten Architektin haben wir Schritt für Schritt alle im Energiegutachten aufgelisteten Vorschläge abgearbeitet.

War das sehr aufwändig?

Birgitt Lütkebohle: Weil wir auch während der Umbauarbeiten im Dachgeschoss des Altbaus wohnten, war das schon ungemütlich, denn beim Durchbruch ins Althaus fielen uns zeitweilig einige Räume weg. Was mich eher überrascht hat, war die Einstellung einiger Handwerker. Wenn man als Bauherrin so viel dämmen lässt und anschließend auch genau hinsieht, alles kontrolliert, dann sind die Handwerker – sagen wir mal – irritiert. Sie haben es zu meiner Verärgerung manchmal nicht so genau genommen. Da sollte man am Ball bleiben und wenn nötig auch reklamieren.

Haben Sie von den Energiesparmaßnahmen auch etwas in Eigenarbeit umsetzen können?

Birgitt Lütkebohle: Ja, der seitens der Stadt in Aussicht gestellte Zuschuss von etwa 3000 € hat uns noch einmal die Kraft dazu gegeben, nach eineinhalbjähriger Bauzeit zum Schluss auch noch den Fußboden des Dachbodens mit Mineralwolle auszulegen, nachdem wir ganz zu Anfang ja schon das Dach abgedeckt, die Sparren aufgedoppelt, Mineralwolle eingebaut und das Dach wieder eingedeckt hatten.

Und wie viel Arbeit haben Sie in den Antrag für den Zuschuss gesteckt?

Birgitt Lütkebohle (lacht): Ich bin bei uns für das Handwerkliche verantwortlich, mein Mann Matthias hat sich um den Papierkram gekümmert. Aber der war zu bewältigen. Was uns bei der Umsetzung sehr geholfen hat, war wirklich das Energiegutachten und die sehr gute Beratung durch den beauftragten Bauingenieur.

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