Faltblatt

Altbauförderprogramm der Stadt Gütersloh

 

Viel zu viel Energie wird immer noch für Raumwärme und Warmwasserbereitung “verheizt”. Das hat Belastungen unseres Klimas durch Kohlendioxid (Treibhauseffekt) zur Folge und führt auch zu unnötigen Kosten, die Hauseigentümer oder Mieter tragen müssen. Machen deshalb auch Sie das eigene Haus fit für die Zukunft. Informieren Sie sich, ob, wann und warum Sie Ihr Haus modernisieren sollten und was bei der Gebäudesanierung zu beachten ist.

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Das nunmehr von der Stadt Gütersloh neu aufgelegte Altbauförderprogramm hat zum Ziel, Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß zu vermindern. Auch soll es im Gebäudebestand dazu führen, den Schutz gegen Hitzeeintrag im Sommer zu verbessern, den Immobilienwert zu steigern und die Wohnqualität und Behaglichkeit in den Wohnungen zu erhöhen. Ergänzend dazu haben Altbausanierungen auch noch positive wirtschaftliche Effekte.

Altbauförderprogramm1Aus diesen Gründen sind für das Altbauförderprogramm wieder städtische Fördermittel bereitgestellt worden, und zwar in einer Höhe von jährlich 50.000 €. Eine wichtige Neuerung im Förderprogramm ist das Gebäudealter. Förderfähig sind Gebäude, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Die Gebäude müssen im Stadtgebiet Gütersloh liegen und die Maßnahmen dürfen natürlich vor der Bewilligung nicht begonnen oder durchgeführt sein.

Was haben Immobilienbesitzer vom städtischen Altbauförderprogramm zu erwarten? Andrea Flötotto benennt die Fördersummen: „Bis zu 6.000 € als Zuschuss gibt die Stadt für die Sanierung von Einfamilienhäusern und bis zu 8.000 € sind es bei Zweifamilienhäusern. 500 € kommen bei jeder weiteren Wohneinheit hinzu. Die mögliche Höchstförderung beträgt 11.500 € Euro bei max. neun Wohneinheiten.“

Wichtig ist vor allen Dingen, sich frühzeitig schlau zu machen, ob das Gebäude bzw. die vorgesehenen Maßnahmen überhaupt die Kriterien des Förderprogramms erfüllen. Bernd Schüre sagt dazu: „Um einen Förderantrag stellen zu können, muss eine einzelfallbezogene und qualifizierte Energieberatung vor der Sanierung durchgeführt werden. Dies erfolgt durch die Teilnahme am Programm zur Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW oder durch eine gleichwertige Beratung.“ Und zum Verfahrensablauf ergänzt Bernd Schüre. „Das Förderprogramm bedeutet zwar immer einen gewissen Aufwand, es ist aber nun mal Bedingung, zuerst einen Antrag zu stellen, dann die Bewilligung abzuwarten, um erst danach die Handwerker zu beauftragen und mit den Bauarbeiten anzufangen. Rufen Sie deshalb immer rechtzeitig an und informieren Sie sich früh genug, ob Ihr Gebäude für eine Förderung anstehender Sanierungsmaßnahmen überhaupt in Frage kommt.“

Weitere Hinweise zum Altbauförderprogramm sowie das Antragsformular, die Förderrichtlinien und ein Informationsfaltblatt erhalten Sie bei Bernd Schüre bzw. Andrea Flötotto vom städtischen Umweltamt auch gerne persönlich in ihren Büros in der Siegfriedstraße 30 (am besten nach telefonischer Voranmeldung). Informationen zu Klimaschutz und Energie sind auch im Internet unter www.klimaschutz.guetersloh.de zu finden.

Schriftliche Informationen sind erhältlich unter folgender Postanschrift:
Stadt Gütersloh – Fachbereich Umweltschutz – 33326 Gütersloh
Bernd Schüre, Tel.: 0 52 41 – 82 20 89, bernd.schuere@guetersloh.de
Andrea Flutotto, Tel.: 0 52 41 – 82 22 50, andrea.floetotto@guetersloh.de

 

 

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