Umweltnewsletter

  • LogoGTVeranstaltungshinweis:
    Weihnachtsmarkt Gütersloh: FairSchenken macht doppelt Freude!
    die Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh in Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden der Ev. Kirchengemeinde Gütersloh bietet am Sonntag, den 3.12. von 14 – 21 Uhr  und am Montag, den 4.12.2017 von 11- 21 Uhr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt im Holle-Häuschen fair gehandelte Geschenke, Krippenfiguren, Kaffee, Tee, Schokolade und u.v.m. an. Außerhalb der Zeiten und mit größerem Sortiment findet man weitere tolle Geschenkideen zu fairen Preisen im Eine-Welt-Laden in der Spiekergasse 3.

    Neuigkeiten in Kürze

  • KalStartklar fürs neue Jahr?
    Der Umweltkalender 2018 ist in der Verteilung.
    Neben Veranstaltungs- und Abfallterminen enthält er nützliche Informationen rund um die Umwelt.Von Amphibienschutz bis hin zur gebäudebrüterfreundlichen Fassadengestaltung ist einiges dabei. Falls Sie bis Weihnachten kein Exemplar erhalten haben, können Sie sich eins kostenfrei an der Infotheke im Rathaus abholen.

 

  • Foto: Beate Gahlmann

    Foto: Beate Gahlmann

    Tipps + Tricks Das gehört nun wirklich nicht zusammen: Oft landen immer noch Lebensmittel samt Verpackungen in der Biotonne.Die störenden Verpackungen verursachen im Kompostwerk große Probleme und müssen aufwendig und teuer aus dem Biomüll entfernt werden. Dieser kostenintensive Vorgang wird durch uns alle über die Abfallgebühr mitbezahlt. Das können wir besser: wir entnehmen überlagerte oder verdorbene Lebensmittel aus der Verpackung. Dann entsorgen wir getrennt: Lebensmittel und Speisereste in die Biotonne, Glas zum Altglascontainer und Metalle oder Kunststoffe in den Gelben Sack.

 

  • Umweltschutz für junge Leute: Skiurlaub mal anders: Der Wintersport hat große Folgen für die Umwelt und das Klima. Betroffen davon sind Pflanzen, Tiere und auch wir Menschen. Beispielsweise belastet die An- und Abreise der Touristen im eigenen Auto die Umwelt. Für nachhaltigeren Skiurlaub reisen Sie mit der Bahn an und ab und informieren sich vor Reisebeginn über nachhaltige Skigebiete. Auch bei Ihrer Unterkunft können Sie darauf achtgeben, dass diese umweltschonende Maßnahmen ergreifen. Mehr Informationen finden Sie hier.
    Was geht noch? Alternativen zum Skiurlaub sind Schneeschuh-Wanderungen oder LanglaufskiTouren in der Region, sofern das Wetter mitspielt. Verhalten Sie sich dabei naturverträglich, bleiben Sie auf den Wegen oder Loipen und genießen Sie die Ruhe. Sie schonen so die Umwelt und Natur in den skitouristischen Gebieten und können unsere heimische Umwelt mit ihrer schönen Landschaft und vielfältigen Natur wiederentdecken.
    ASA-Programm: Die Bewerbungsphase läuft. Bis zum 10. Januar können sich Studierende, Bachelors sowie Fachkräfte von 21-30 Jahren online bewerben. Das Qualifizierungsprogramm ermöglicht die Teilnahme z. B. an Auslands- und Projektpraktika und schafft neue Perspektiven und Blickwinkel auf diverse Tätigkeitsfelder. Auch werden globale Zusammenhänge und der Einsatz für eine gerechte Welt thematisiert. 300 Stipendien werden dafür in 2018 vom ASA-Programm vergeben. Mehr Informationen zum ASA-Programm und zur Teilnahme unter ASA Engagement-Global.

Nachrichten – Tipps – Termine

  • Gute Beispiele aus Kirche und Unternehmen Artenschutz an Kirchengebäuden: An vielen Gebäuden fehlt es an Quartieren für
    Foto: J. Albrecht

    Foto: J. Albrecht

    Gebäudebrüter wie Turmfalke, Fledermaus oder Mauersegler. Turmfalken können keinen eigenen Horst bauen und übernehmen deshalb alte Nester passender Größe; Fledermäuse und Mauersegler beziehen Spalten, Ritzen und Nischen von Dächern, Türmen und Mauern. Einige Kirchengemeinden haben sich daher zusammengeschlossen und sorgen für Nistmöglichkeiten an ihren Gebäuden: Im Isselhorster Kirchturm leben seit Jahren Langohrfledermäuse, für die Einflüge im Turm freigehalten werden. Nistkästen sind auf dem Isselhorster Friedhof angebracht, Mauerseglerkästen an der Christus-, Johannes- und Evangeliumskirche und an der Kirche zum Guten Hirten befestigt. Zusätzlich finden sich an der Kirche zum Guten Hirten Turmfalkenkästen, eingebaut in Fensterhöhlen.

  • Foto: J.Großjohann

    Foto: J.Großjohann

    Porta hilft Mauerseglern: Unsere Häuser werden als Kunstfelsen gerne vom Mauersegler als Brutplatz gewählt. Noch brütet die Vogelart unter zahlreichen Dächern in Gütersloh, doch die Brutnischen werden immer weniger. Das hohe Porta-Gebäude ist – wie viele andere Gewerbebauten – ein geeigneter neuer Brutplatz für Mauersegler, doch fehlten bislang passende Bruthöhlen. Auf Initiative seines Haustechnikers hat das Möbelhaus nun spezielle Nistkästen anbringen lassen, die vom städtischen Umweltamt beschafft und von ehrenamtlichen Vogelfreunden angebracht wurden. Bis zu 18 Paare können jetzt ein neues Quartier beziehen.

  • Energiewende vor Ort: Die Stadtwerke Gütersloh haben in den vergangenen Jahren insgesamt elf Windkraftanlagen in Betrieb genommen und so einen wichtigen Beitrag zur lokalen Energiewende und dem Erreichen der Klimaschutzziele Güterslohs geleistet. Bis 2020 hat sich der heimische Energieversorger zum Ziel gesetzt, 20 Prozent der abgesetzten Strommenge selbst und umweltfreundlich zu erzeugen. Bisher versorgen die drei Windparks der Stadtwerke (Windpark OWL, Hasselbach und Gütersloh) insgesamt gut 25.800 Haushalte mit eigenerzeugtem Strom aus Windenergie. Neuer KlimaTisch-Vorstand gewählt: Der Gütersloher KlimaTisch hat im November seine diesjährige Mitgliederversammlung bei der Karl Brand KG durchgeführt. Nach einem Vortrag zur Brennstoffzelle wurden im offiziellen Teil der Mitgliederversammlung die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres dargestellt: die sehr erfolgreiche KlimaTisch-Messe im September als Kooperationsprojekt des KlimaTisches mit der Firma Fretthold, die Kooperation mit der Stadt bei den Energieaktionstagen und dem Grundschulunterricht zu Energiethemen sowie die Altbau-Preis-Verleihung. Auch gab es Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand und zum erweiterten Vorstand (Beirat), welcher die Mitgliederbereiche des Gütersloher KlimaTisches abbildet. Weitere Informationen zum Gütersloher KlimaTisch hier.
  • Sperrmüll leicht gemacht: Sperrmüll telefonisch oder vor Ort anmelden, ist doch altmodisch. Im Bürgerportal können Sie ganz bequem online ihren Sperrmüll zum Abholen anmelden. Sie brauchen sich lediglich einmal registrieren und schon geht es los: Zum Bürgerportal

Neu aufgelegt

  • Foto:Alexandra Ammicht

    Foto:Alexandra Ammicht

    Natürliche Anzeiger: Nach 2004 wurden in 2016 wieder Flechten und Moose an Baumstämmen in Gütersloh kartiert. Diese kleinen Organismen reagieren auf Umweltveränderungen und können als Bioindikatoren für die Luftqualität oder auch den Klimawandel verwendet werden. Wesentliche Ergebnisse des Gutachtens waren: In 2004 und 2016 war die Luftgüte überwiegend nur mäßig. Der Eutrophierungseinfluss ist stark und seit 2004 angestiegen. Es gibt in Gütersloh mehr Stickstoff liebende Flechten als in Düsseldorf. Und Klimawandelanzeiger sind deutlich häufiger geworden und zeigen lokale Klimaveränderungen an. Weitere Informationen in den Umweltdaten Gütersloh

Termine + Veranstaltungen

  • VHS-Themenreihe Lebendige Gärten:
    Foto:Alexandra Ammicht

    Foto:Alexandra Ammicht

    Auch 2018 bietet die Umweltberatung Gütersloh in Kooperation mit der VHS wieder viele attraktive Kurse und Vorträge an. Ein Schwerpunkt werden alte Obst- und Gemüsesorten sein. Dr. Heidi Lorey stellt hierzu interessante Tomatensorten vor (Vortrag am 13. Februar).

  • Praktische Tipps zur richtigen Pflege des eigenen Apfelbaumes gibt Ralf Upmann am 21. Februar. Es soll gezeigt werden, dass mit der Auswahl von geschmackvollen, traditionellen Sorten alle zum Erhalt der genetischen Vielfalt beitragen können.
  • Karl-Heinz Niehus gibt in zwei Vorträgen Tipps zum Anlegen von Wasserlandschaften und Naturteichen im Garten (7.+28. Februar). Veranstaltungsort: VHS Gütersloh, Hohenzollernstraße 43.

Ellger3

  • Weitere Hinweise: Zur VHS Energieberatung mit Bernd Ellger: Am 7. Dezember, 11. Januar und 1. Februar 2018 finden unter dem Motto Haus sanieren – Energie sparen kostenlose und anbieterneutrale Beratungsgespräche statt. Themen sind u. a. Wärmedämmung, Heizungssanierung oder Strom sparen. Die halbstündigen Termine müssen vorab mit Bernd Ellger unter Tel. 01 63 – 8 18 42 70 vereinbart werden. Die Beratungsgespräche finden in den Räumen des Umweltamtes in der Friedrich-Ebert-Straße 54 (Rathaus III, Ecke Eickhoffstraße, erstes Obergeschoss) in Gütersloh statt.

Kurz erklärt

  • Hundekot – so aber nicht! Viele spazieren gern mit ihrem Vierbeiner durch die Stadt, kümmern
    Foto: Alexandra Ammicht. Zum Glück macht sein Chef hinter ihm sauber.

    Zum Glück macht
    sein Chef hinter ihm sauber.
    Foto: Alexandra Ammicht.

    sich aber nicht um die Hinterlassenschaften. Folgen sind „Tretminen“ auf Gehwegen, an Straßenrändern, in Grünflächen und der freien Landschaft. Denn viele wissen nicht oder ignorieren, dass sie verpflichtet sind, den Hundekot zu beseitigen. Bei Zuwiderhandlung kann sogar ein Verwarnungsgeld von mindestens 35 Euro die Konsequenz sein. Durch die Hinterlassenschaften werden nicht nur unangenehme Gerüche verbreitet und Schuhe unnötig beschmutzt, es können außerdem auch Krankheiten übertragen werden. Übrigens: die Hundeexkremente mit den Hundekotbeuteln am Gehwegrand oder im Gebüsch zu entsorgen, ist die völlig falsche Lösung, da die Plastikbeutel nicht verrotten und dieses Verhalten schlichtweg illegal ist.

 

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  • Die aktuelle KlimaTischbroschüre

    KlimaTischroschüreIn unseren neuen Klimatisch-Broschüre finden Sie wertvolle Informationen und Tipps, wie sie effizient Energie sparen können.

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