Vorbereitungen auf die Heizsaison – Energie sparen mit kleinem Einsatz

Herbstcheck_Heizung

Was sich relativ einfach machen lässt:

  • „Heimliches Dauerlüften“ durch Fugen und Ritzen kann verhindert werden. Undichtigkeiten an Fenstern und Türen lassen sich kostengünstig mit Dichtungsbändern und -profilen verschließen, was auch gut in Eigenleistung gemacht werden kann.
  • Zu den einfachen Maßnahmen mit geringen Investitionskosten zählen beispielsweise auch das Dämmen von Rollladenkästen und Heizkörpernischen oder das Abdichten von Bodenluken und Kellertüren.
  • Auch eine Verbrauchskontrolle hilft sparen. Bereiten Sie bereits jetzt entsprechende Listen vor. Wer regelmäßig die Zählerständer abliest, beispielsweise einmal pro Monat oder besser sogar einmal pro Woche, geht bewusster und sensibler mit Strom, Gas, Öl und Wasser um und stellt auftretende Unregelmäßigkeiten natürlich schneller fest.
  • Herkömmliche Heizungspumpen belasten die Stromrechnung erheblich, insbesondere wenn sie ungeregelt sind, immer mit der gleichen Drehzahl arbeiten und sich den unterschiedlichen Betriebszuständen nicht sinnvoll anpassen können. Der Einbau von Hocheffizienzpumpen vermindert den Stromverbrauch deutlich und rechnet sich somit in relativ kurzer Zeit.
  • Energieeinsparungen lassen sich ebenso durch eine fachgerechte Kellerdeckendämmung erzielen, was durch Fachfirmen, aber auch in Eigenleistung durchgeführt werden kann.

Worauf in der Heizperiode geachtet werden sollte:

  • Freiheit für Heizkörper und Thermostatventile ist wichtig. Ein Zustellen mit Möbeln sowie lange Gardinen und Vorhänge oder auch Verkleidungen stören immens, denn richtig und effizient funktionieren Heizkörper nur, wenn die Luft ungehindert an ihnen vorbeiströmen kann.
  • Die Fenster in der kalten Jahreszeit auf keinen Fall über längere Zeit gekippt lassen. Wesentlich effizienter ist kurzes Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern, z. B. bei Schlafräumen etwa für zehn Minuten direkt nach dem Aufstehen.
  • Beim Lüften von Bad und Küche, z. B. nach dem Baden, Duschen oder Kochen, sollten die Innentüren beim Stoßlüften geschlossen bleiben, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der Wohnung verteilt, sondern nach draußen abgeführt wird.
  • Wenn Fenster zum Lüften geöffnet werden, ist das Heizkörperventil zu schließen, denn sonst öffnet es sich und erhöht unnötigerweise die Wärmeabgabe des Heizkörpers.
  • Alle Räume sollten nur so warm beheizt werden, wie es für eine komfortable Nutzung erforderlich ist. Jedes Grad Celsius Temperaturerhöhung kostet nämlich etwa sechs Prozent mehr Energie. Sinnvoll ist ebenso, die Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen zu halten.
  • Über Nacht sollten die Raumtemperaturen verringert werden, empfehlenswert sind hier drei bis vier Grad Celsius. Vorhänge bzw. Rollläden sollten zudem geschlossen werden.
  • Weil gluckernde Heizkörper nicht richtig heizen, muss dort die überflüssige Luft raus. Mit speziellen Schlüsseln kann das sozusagen im Handumdrehen erledigt werden.
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