30. Umweltnewsletter

• Neuigkeiten in Kürze

Helmut Hentschel, Christine
Lang und Andrea Flötotto mit
einem PV-Modul

Städtisches Förderprogramm neu aufgelegt: Stadt fördert jetzt auch Solaranlagen – 2020 wurde das Förderangebot erweitert und vereinfacht. Neu aufgenommen wurde die Förderung von Solaranlagen, sowohl von Photovoltaik- als auch Solarthermie Anlagen, zur Heizungsunterstützung und für Brauchwasser. Solaranlagen nach Osten und /oder Westen ausgerichtet werden mit einem erhöhten Satz gefördert Diese Anlagen erzeugen etwas weniger Strom als nach Süden ausgerichtete, die Erzeugung passt aber sehr gut zum Verbrauch eines Haushalts. Der direkte eigene Verbrauch und die Einspeisung von Überschüssen in das Stromnetz sorgen für einen attraktiven Mischpreis. Energieberatung, Wärmedämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke und der Sanierungslotse werden natürlich weiterhin gefördert. Vereinfacht wurden die Standards für die Förderung des Fensteraustauschs. Das Antragsformular und die Förderrichtlinie finden Sie auf der Internetseite der Stadt: www.klimaschutz.guetersloh.de.

 

Die Auszeichnungsplaketten:
Glasschild oder solare Leuchte –
wählen Sie selbst.
(Bild: Kreis Gütersloh)

Wettbewerb „Blaue Hausnummer“: Zusätzlich werden Geldpreise im Gesamtwert von 4.000 Euro verlost. Die Blaue Hausnummer ist eine Auszeichnung der Initiative ALTBAUNEU des Kreises und seiner Städte und Gemeinden. Sie zeichnet Hausbesitzer /innen aus, die ihr Ein- oder Mehrfamilienhaus energetisch saniert oder energieeffizient gebaut haben. Vergabekriterien: Sie besitzen einen Altbau und haben das Wohngebäude in den letzten 10 Jahren auf KfW-Effizienzhausniveau gebracht oder wirksame Einzelmaßnahmen durchgeführt? Sie haben Ihren Neubau mindestens als KfW-Effizienzhaus 55 fertiggestellt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020. Die Bewerbungsunterlagen können Sie hier herunterladen. Der Wettbewerb wird von der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, Sparkasse Gütersloh-Rietberg, Volksbank Bielefeld-Gütersloh und der Verbraucherzentrale NRW unterstützt. Im Fachbereich Umweltschutz stehen für beide Themen Andrea Flötotto oder Helmut Hentschel unter den Telefonnummern 05241 82-2250 bzw. 82-2129 als Ansprechpartner zur Verfügung. 

 

• Nachhaltigkeitstipps vom Fachbereich Umweltschutz

Festes Shampoo

Festes Shampoo: Bei festem Shampoo handelt es sich um konzentriertes Shampoo in fester Form, welches ganz ohne Plastikverpackung aus-kommt. Feste Shampoos werden meistens in Papier oder Pappe verkauft, in vielen Läden (z.B. Bioläden, Unverpacktläden) gibt es sie auch ganz ohne Verpackung zu erwerben. Die Vorteile eines solchen Shampoos liegen ganz klar auf der Hand: Es fallen durch das geringere Gewicht geringere Transportkosten an und auch der Verpackungsmüll wird deutlich reduziert. Beim Kauf von festem Shampoo sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Naturkosmetikqualität handelt, die mit vertrauenswürdigen Siegeln gekennzeichnet ist (z.B. BDIH, Natrue, Ecocert) und das Produkt ohne (Mikro-)Plastik auskommt. Hilfreich bei der Sichtung der Inhaltsstoff-Liste ist die App Codecheck, die beim Scannen des Produktbarcodes auf bedenkliche Inhaltsstoffe hinweist. 

• Grün wie die Hoffnung

Grüner Zipfelfalter, Urheber: Harald Süpfe, Datei: Grüner_Zipfelfalter_01_(HS).jpg, Wikimedia Commons

Der Grüne Zipfelfalter (auch: Brombeer-Zipfelfalter) ist der Schmetterling des Jahres 2020: Der Insektenschwund ist in aller Munde. Bislang lag die Aufmerksamkeit vor allen Dingen auf den seltenen Arten, die mit ihren besonderen Ansprüchen immer weniger geeignete Lebensräume finden, was zwangsweise den Rückgang der Arten bedeutet. Der grünschimmernde Tagfalter hingegen, der zu der Familie der Bläulinge gehört, stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum und kann sich vielseitig ernähren. So ist er auf Wiesen, in offenem Grasland, auf Heiden und an Waldrändern anzutreffen. Trotzdem steht die Art bereits auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten, was die besorgniserregende Situation verdeutlicht. Insgesamt ist nur noch ein Drittel der Tagfalterarten in Deutschland ungefährdet. Der Zipfelfalter wird – zusammen mit dem größten Teil der Biodiversität – nur dauerhaft bei uns überleben, wenn die naturverträgliche Praxis, auch in der Land- und Forstwirtschaft, integraler Bestandteil unserer Gesellschaft wird. 

• Gütersloher Schulputz 2020

In der Landschaft entsorgter Teppichboden

Anmeldefrist für die Schulen läuft noch bis zum 06.03.2020: Unter dem Motto „Schulputz“ sammeln Gütersloher Schulen in jedem Frühjahr auf dem Schulhof und im Umfeld Abfälle. Der Müll wird dann anschließend vom städtischen Fachbereich Stadtreinigung eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Organisiert und begleitet wird die Aktion vom Fachbereich Umweltschutz. Das Engagement der Schulen beschränkt sich nicht nur auf die Abfallvermeidung und -verwertung innerhalb des Unterrichts., sondern zeige sich auch ganz praktisch beim Trennen von verschiedenen Wertstoffen, um deren effiziente Verwertung zu gewährleisten. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke wird verfolgt, so können Hefte aus 100 % Recycling-Papier und andere umweltfreundliche Materialien – oft im schuleigenen Verkaufsshop – erworben werden. Die städtische Abfallberatung unterstützt die Arbeit der Schulen, z.B. durch Informationen, Unterrichtsbesuche oder organisierte Besichtigungen beim Entsorgungspunkt Gütersloh oder beim Kompostwerk. Kontakt unter werner.gerdes@guetersloh.de und Tel. 05241 82 2122 

Die Blüte der Färberkamille hat Besuch von einer kleinen solitärlebenden Wildbiene
Foto: Gisela Kuhlmann

• Samenmischung der Stadt Gütersloh

Umweltberatung im Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh verteilt wieder kostenlose Wildblumensamen in Kleinmengen an Gartenbesitzer: Die Wildblumensamenmischung besteht aus schönen ein- und mehrjährigen heimischen Blütenpflanzen. Sie reicht für 1-2 m² als Blumenbeet am Zaun, in der Rabatte oder vor Mauern. Es handelt sich nicht um eine Wiesenmischung. Die Mischung benötigt unbedingt einen sonnigen Standort. Ein Insektenbesuch z.B. durch friedliche Wildbienen ist garantiert. Den Samen bitte nur im Garten und nicht in der freien Landschaft aussäen. Interessenten wenden sich an die Umweltberatung, Beate Gahlmann und Gisela Kuhlmann im Fachbereich Umweltschutz, Friedrich-Ebert-Str. 54, 1.OG, Tel. 05241-822088. Es werden nur Kleinmengen abgegeben! 

 

Foto: Daniela Toman

• Staudentauschbörse 2020

Seit 1999 findet die Staudentauschbörse des Förderkreises Stadtpark – Botanischer Garten Gütersloh e.V. statt: Zur 22. Auflage treffen sich Pflanzenfreunde am 18. April 2020 von 10 bis 12 Uhr diesmal im Zuge der Ausstellung „Betreten erbeten! 111 Jahre Stadtpark“ im Stadtmuseum auf dem dortigen Innenhof. Wichtig: Diesmal müssen sich alle, die Stauden mitbringen, vorher anmelden, da der Platz dort begrenzt ist! Weitere Infos hier: https://stadtpark-guetersloh.de/staudentauschboerse/. 

• VHS-Reihe „Lebendige Gärten“

Der Natternkopf ist nicht nur bei Schmetterlingen beliebt
Foto: Gisela Kuhlmann

Im März wird die erfolgreiche und spannende Reihe der Umweltberatung fortgesetzt: Am 4.3.2020 um 19:30 Uhr mit: „Tomate total – Alles über Kultur und Sorten des beliebten Fruchtgemüses“ (Dr. Heidi Lorey), am 10.03.2020 um 19:30 Uhr mit „Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen… Welche Blumenzwiebeln eignen sich zum Verwildern?“ (Monika Geißler) und am 19.03.2020 um 19:30 Uhr mit „Staudenpflanzung –pflegeleicht und abwechslungsreich“ (Tanja Minardo). Weitere Veranstaltungen und Infos unter www.vhs-gt.de. Inhaltliche Fragen beantwortet die Umweltberatung unter: beate.gahlmann@guetersloh.de , gisela.kuhlmann@guetersloh.de, Telefon: 05241-82 20 88. 

 

 

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Herausgeber: Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz, Friedrich-Ebert-Straße 54, 33330 Gütersloh 

Internet: www.umwelt.guetersloh.de Facebook: www.facebook.com/pages/Stadt-Gütersloh-Fachbereich-Umweltschutz 

Ansprechperson und Redaktion: Andrea Flötotto, Tel. 0 52 41 – 82 22 50 

E-Mail-Anschriften: andrea.floetotto@guetersloh.de 

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