36. Umweltnewsletter

 Nachrichten-Tipps-Termine

Das neue Lastenfahrrad-Förderprogramm
Gütersloh ist grün, fahrradfreundlich und bietet schöne Aufenthaltsorte. In Gütersloh sind die Menschen also oft unterwegs. 

Ein Lastenfahrrad ist ein toller und nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz! Seien Sie dabei!

Dann fragt man sich: Wie gelange ich von A nach B? Was nehme ich mit? Mit einem Lastenrad lassen sich problemlos größere Strecken zurücklegen und direkt bis zum Ziel auch auf zwei Rädern das transportieren, was sonst oft mit dem PKW mühsam durch die Stadt befördert wird und mit der oft zeitraubenden Parkplatzsuche einhergeht. Ein Lastenrad eignet sich z.B. für Picknicks, Einkäufe, Umzüge und auch der eigene Nachwuchs kann mitfahren. Ein Lastenrad hat viele Vorteile, allerdings hat die Anschaffung ihren Preis. Um den Interessierten den Erwerb eines Lastenrades zu vereinfachen, gibt‘s jetzt ein neues Förderprogramm der Stadt. Die Stadt Gütersloh setzt sich für eine zukunftsfähige und ganzheitliche Mobilitätsstrategie ein. Mit dem Förderprogramm wird diese Idee in die Öffentlichkeit getragen. Es macht deutlich: Als Transportmittel ist das Lastenfahrrad eine Alternative zu anderen Verkehrsformen. Damit wird noch mehr als bisher dazu beigetragen, dass die wichtigen und ambitionierten Ziele im Umweltschutz in unserer schönen Stadt erreicht werden. Davon kann man jetzt ganz einfach profitieren. Man muss nur einige Vorgaben erfüllen und das Antragsformular einreichen. Informationen finden Sie unter https://stadt.gt/lastenraeder oder bei Leif Pollex, 05241-82 2330, leif.pollex@guetersloh.de. Wer ein Lastenrad erst einmal testen möchte, kann sich beim ADFC in Gütersloh melden. Dort gibt‘s „Gustaf“, das ausleihbare Lastenrad. Eine Fahrt ist buchbar unter: https://gustaf.freies-lastenrad.de/. 

Vereinsmarkt am Dreiecksplatz
Aufgrund der Corona-Pandemie fällt der diesjährige Weihnachtsmarkt in Gütersloh etwas kleiner aus, weshalb auch die Vereinshütte nicht wie in gewohnter Form vor Ort sein wird. Als Ersatz soll es am 11. Dezember von 11 bis 16 Uhr einen Vereinsmarkt auf dem Dreiecksplatz geben. Bei diesem werden Sie auch einen Stand der Fairtrade-Steuerungsgruppe Gütersloh finden, die sich über Ihren Besuch sehr freut. 

 

Marion Grages präsentiert Alternativen zu Einweggeschirr

Welches Material für (Einweg-) Geschirr ist umweltfreundlich?
Seit dem 3. Juli 2021 sind viele Einwegplastikprodukte in der Europäischen Union verboten. Ob Alternativen wie Papier, Bambus & Co. tatsächlich einen unbedenklichen Ersatz darstellen, ist aufgrund der Materialzusammensetzung oft schwer zu beurteilen. Der „Einkaufsführer Takeaway“, herausgegeben von der Deutschen Umwelthilfe, soll es Kantinen, Cafés, Imbissen, Restaurants oder Bäckereien erleichtern, sich für einen Anbieter von Besteck oder Geschirr zu entscheiden. Problematisch sind unter anderem Pappbecher und –teller, da die meisten dieser Einwegartikel mit umweltschädlichen PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) behandelt werden, um sie wasserabweisend zu machen. Dieser Stoff kann im menschlichen Körper gesundheitlichen Schaden anrichten. Auch bei Bambus können gesundheitlich bedenkliche Mengen an Melamin und Formaldehyd aus dem Geschirr in die Lebensmittel übergehen. Das Bundesinstitut für Landesüberwachungsbehörden schreibt dazu: „Häufig werden die ‚Bambusware‘-Produkte als umweltfreundlich und biologisch abbaubar beworben. Allerdings ist MFH (Melamin-Formaldehyd-Harz) ein Kunststoff, der nicht biologisch abbaubar ist – auch dann nicht, wenn ihm natürliche Füllstoffe zugesetzt sind“. Unbedenklich ist immer noch das Geschirr aus Porzellan, Glas, Edelstahl und dem Kunststoff Polypropylen. Zudem ist es bei den meisten Imbissläden und Restaurants möglich, sich das Essen in mitgebrachte Mehrwegbehälter verpacken zu lassen. Weitere Auskünfte erteilt Marion Grages unter 05241/822122 oder per E-Mail an marion.grages@guetersloh.de. 
Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Webseite der Stadt Gütersloh

Igelschutz im Winter 
Igel halten ihren Winterschlaf von November bis März. Wer einen Igel im Dezember herumlaufen sieht, sollte prüfen, ob der Igel möglicherweise menschliche Hilfe braucht. Dies ist bei Jungtieren mit weniger als 600 g Körpergewicht sowie bei allen Alttieren der Fall. Hier sollte umgehend eine Igelstation oder ein igelkundiger Tierarzt kontaktiert werden, damit dem Tier rechtzeitig geholfen werden kann. Doch es gibt auch Ausnahmen: gut genährte Jungigel unterbrechen manchmal auch ihren Winterschlaf und begeben sich auf Nahrungssuche. Dennoch darf man Igel spätestens nach dem ersten Frost nicht mehr an einer Futterstelle mit Nahrung versorgen! Igel brauchen einen natürlichen Nahrungsentzug als Auslöser für den Winterschlaf. Bei weiterer Fütterung besteht die Gefahr, dass sie vom ersten Schnee überrascht werden und dann nicht mehr in ihr Nest gelangen. Für ein Nest ist der Igel auf Laub angewiesen, weshalb man darauf achten sollte, dass man überschüssiges Laub im Garten belässt! 

Eisige Kälte – Vögel benötigen neben Futter auch Wasser 

Die Vogelfütterung im heimischen Garten – besonders in der Winterzeit – ist sehr beliebt: hier können Vögel aus nächster Nähe beobachtet werden und gleichzeitig kann die Artenkenntnis vertieft werden. 

Wacholderdrossel im Winter
Foto: Melissa Balkenohl

Mit dem angebotenen Trockenfutter aus Menschenhand ist es umso wichtiger, dass die Gartenvögel ihren Durst mit Wasser löschen können. Hier empfiehlt es sich – insbesondere bei längeren Frostperioden – Trinkwasser in flachen Wasserschalen zur Verfügung zu stellen. Der Wasserstand sollte nicht höher als zwei Zentimeter sein, damit die Vögel bei den kalten Temperaturen nicht zum Baden animiert werden und kleine Vögel nicht ertrinken können. Ein großer flacher Stein, der in der Wasserschale gelegt wird, bietet eine schöne Sitzgelegenheit. Die Schale sollte regelmäßig gereinigt und das Wasser gewechselt werden, um ein Zufrieren zu verhindern. 

 

Nachhaltiges Weihnachtsgeschenk 

Brauchen Sie noch eine Idee für ein originelles Weihnachtsgeschenk, das nebenher auch noch positive Auswirkungen auf die Umwelt hat? Das Natur- und Klimaschutz-projekt der Bürgerstiftung Gütersloh in Zusammenarbeit mit der Stadt Gütersloh macht es möglich! Hier können Sie im BürgerWald an der Holler Straße eine Baumpatenschaft übernehmen oder an Familie und Freunde weiterverschenken. Das diesjährige Pflanzfest fand am 13. November statt,

Dr. Ernst Wolf, Kuratoriumsvorsitzender der Bürgerstiftung, Brigitte Büscher, Vorstandssprecherin und Bürgermeister Norbert Morkes

bei dem 133 Bäume in die Erde gebracht wurden. Im Vorjahr waren es sogar 181 Bäume. Wenn Sie eine Patenschaft abschließen, haben Sie die Qual der Wahl. Was für ein Baum soll es denn nun sein? Ein Walnussbaum? Oder doch lieber eine Silberlinde? Damit der BürgerWald zukunftsfähig ist und sich die Bäume in ihren Standort- und Wasseransprüchen ergänzen, steht eine Auswahl an verschiedenen Baumarten zur Verfügung. Schöne und bewegende Geschichten von Gütersloher Baumpaten finden Sie im vollständigen Artikel zum diesjährigen Pflanzfest auf der Webseite der Stadt Gütersloh. Wer sich für eine Baumpatenschaft interessiert, erfährt Näheres bei der Bürgerstiftung , unter 05241/97130 oder per E-Mail an info@buergerstiftung-guetersloh.de 

 

Zum Download hier klicken!

Download Teilnahmebedingungen

 

 

 

Impressum 

Der Newsletter wird über einen E-Mail-Verteiler versendet. Gern dürfen Sie den Newsletter weitergeben. Bitte teilen Sie uns per E-Mail mit, wenn Sie aus dem Verteiler gelöscht werden möchten oder andere Interessierte kennen. Anregungen, Kritik, interessante Informationen und Wünsche sind ausdrücklich erwünscht. Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links. Hierfür sind ausschließlich die Betreiber verantwortlich. Fotos: Stadt Gütersloh oder siehe Bildunterschrift 

Herausgeber: Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz, Friedrich-Ebert-Straße 54, 33330 Gütersloh 

Internet: www.umwelt.guetersloh.de Facebook: www.facebook.com/pages/Stadt-Gütersloh-Fachbereich-Umweltschutz 

Ansprechperson und Redaktion: Andrea Flötotto, Tel. 0 52 41 – 82 22 50 

E-Mail-Anschriften: andrea.floetotto@guetersloh.de 

  • Terminkalender

    << Jan 2022 >>
    MDMDFSS
    27 28 29 30 31 1 2
    3 4 5 6 7 8 9
    10 11 12 13 14 15 16
    17 18 19 20 21 22 23
    24 25 26 27 28 29 30
    31 1 2 3 4 5 6
  • Die aktuelle KlimaTisch-Broschüre

    KlimaTischroschüreIn unserer neuen Klimatisch-Broschüre finden Sie wertvolle Informationen und Tipps, wie sie effizient Energie sparen können.

    Download

Unsere Mitglieder