Fensteraustausch

Werden Fenster erneuert, so schreibt die Energieeinsparverordnung 2009 einen max. Uw-Wert von 1,3 W/m² K vor. So genannte Wärmeschutzverglasung ermöglicht gegenüber der früher gebräuchlichen Zweischeiben-Isolierverglasung (häufig als Thermopane bekannt) nochmals halbierte Wärmeverluste.

Gute Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung, die heute im Neubau zum Standard gehören, erreichen einen Uw-Wert von 0,85 W/m² K. Hier ist neben dem Ug-Wert der Verglasung auch der Uf-Wert des Rahmens und der Psi-Wert des Glasrandverbundes für den Uw-Wert des gesamten Fensters ausschlaggebend. Bei schlecht gedämmten Außenwänden im Altbau wird bei Erneuerung der Fenster die Außenwand zur kältesten Fläche am Haus. Die neuen Fenster schließen darüber hinaus auch viel dichter als die alten. Ausreichende Lüftung ist nun zwingend. Wenn sich Feuchtigkeit niederschlägt, dann nicht mehr am Fenster. Daher sollte beim Fenstertausch geprüft werden, ob nicht gleichzeitig die wärmetechnische Verbesserung der gesamten Fassade angeraten ist, um Feuchteprobleme an den Außenwänden von vornherein auszuschließen. Dabei empfehlen sich grundsätzlich zwei Lösungen, die im Bild dargestellt werden.

In den Fällen, in denen die Fenster schon vor einigen Jahren erneuert wurden, ist der Wärmeschutz der Rollladenkästen und deren Dichtigkeit meist verbesserungswürdig. Hier gibt es viele Möglichkeiten, zu denen Sie sich ausführlich beraten lassen sollten. Gut gedämmte Rollladenkästen erhöhen den Wohnkomfort und auch den Schallschutz.

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