Wärmedämmverbundsystem

Wärmedämmverbundsysteme eignen sich für Neu- und Altbauten mit Putzfassaden. Sie bestehen aus Dämmplatten, die direkt auf das Mauerwerk (Neubau) oder den vorhandenen Altputz aufgeklebt und je nach Untergrund zusätzlich gedübelt werden. Auf die Dämmschicht wird in den Armierungsmörtel ein Gewebe eingebettet, das Dehnungsspannungen aufnimmt und die Grundlage für den Außenputz bildet. Das Wärmedämmverbundsystem besteht aus aufeinander abgestimmten Materialien eines Anbieters.

Eine sorgfältige Ausführung der Dämmarbeiten ist unerläßlich und sollte von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Als Dämmmaterialien für die Außendämmung kommen Polystyrol-Hartschaumplatten und Mineralfaserplatten (zum Teil in Kombination mit Holzwolleplatten) zum Einsatz. Bei einer letzten Prüfung von Wärmedämmverbundsystemen lauteten die Urteile für Dämmwirkung, Materialprüfung und Praktische Prüfung durchweg „gut“. Angeboten werden auch Gasbeton-/Mineralfaserplatten sowie – mit geringer Marktbedeutung – alternative Stoffe wie Kork und Schilfrohr. Bei Verwendung von Polystyrolplatten (bekannt als „Styropor“) belaufen sich die Gesamtkosten auf ungefähr 75 € plus 1 € für jeden Zentimeter Dämmstoffdicke je Quadratmeter (für die empfohlene Dämmstoffdicke von sechzehn Zentimetern also etwa 90 bis 120 €/m² ). Die Mehrkosten für die Dämmung gegenüber einem ohnehin anstehenden Neuverputz liegen dabei zwischen 30 und 60 €/m² .

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