Neue Broschüre!

Gütersloh (WB/mrg). Bauen und sanieren – aber mit Verstand!

Dabei hilft die Broschüre »Bauen mit Zukunft«, die der Gütersloher Klimatisch herausgegeben hat. Passend zur internationalen Klimakonferenz in Katowice wurde das Magazin im Haus des Handwerks vorgestellt.

Friedhelm Drüner (Kreishandwerkerschaft), Bernd Schüre (Fachbereich Umwelt), Architektin Brigitte Topmöller, Kurt Gramlich (Bürgerinitiative Energiewende) und Martina Münstedt (KlimaTisch Gütersloh, von links) stellen die neue Broschüre vor. Foto: Marie Berg

Auf 80 DIN A4-Seiten enthält das Heft aktuelle Informationen rund ums Bauen und Sanieren. Ein Schwerpunkt ist das Passivhaus in Alt- und Neubau. Anhand einiger Beispiele wird in Bild und Text dargestellt, wie Gebäude einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Der Gütersloher Klimatisch setzt sich dafür ein, dass die Forderungen des Umweltschutzes umgesetzt werden. Er besteht seit 1999. Seine 100 Mitglieder sind fast ausschließlich gewerbliche Akteure wie Handwerksbetriebe, Ingenieur- und Architektenbüros sowie Institute und Verbände, die bei Altbausanierungen und im Neubaubereich aktiv sind.

Ansprechpartner für Sanierungswillige

Der Verein ist Ansprechpartner für sanierungswillige Hauseigentümer und vermittelt beim städtischen Altbauförderprogramm. In Abständen von drei bis vier Jahren gibt er Broschüren mit neuesten Informationen heraus. Aktuell werden Sanierungsmaßnahmen und erreichte Ergebnisse eines frei stehenden Gebäudes aus den 50er Jahren, eines Reihenmittelhauses von 1958, eines Dreifamilienhaus von 1954 und eines 450 Jahre alten Hofgebäudes vorgestellt.

Begriffe wie KfW-Effizienzhaus, Passivhaus, Brennstoffzellen- Technologie und Lüftungstechnik werden erläutert und das Altbauförderprogramm vorgestellt. »Um die Kriterien einzuhalten, muss man schon einiges tun« sagte Bernd Schüre aus dem Fachbereich Umweltschutz. Er verwies auf den Altbaupreis für Gebäude, die im 2016 bis 2018 saniert worden sind.

Bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen

Für Ein- und Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser werden jeweils 2000 Euro Preisgeld ausgelobt. Bewerbungen müssen bis zum 28. Februar 2019 vorliegen. Die bisherige Sanierungsquote von aktuell ein Prozent bei Altbauten sei lange nicht ausreichend, so Architektin Brigitte Topmöller: »Wenn man sich vorstellt, dass Häuser 100 Jahre alt werden, dauert das viel zu lange. In vielen Altbauten schlummert großes Potenzial.« So könnten durch Austausch eines ganz alten Heizkessels bis zu 30 Prozent Heizkosten gespart werden.

Die Stadt Gütersloh, der Kreis und die Verbraucherzentrale bieten kostenfreie und unverbindliche Beratungen an. Sie reichen von ersten Gesprächen bis zur Sanierungsbegleitung. Die neue Broschüre ist in Kürze als PDF-Datei auf der Internetseite des Klimatisch Gütersloh zu finden, wird bei Beratungen übergeben oder auf Anforderung verschickt.

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Guetersloh/3582174-Klimatisch-Guetersloh-bietet-neue-Broschuere-zum-Bauen-und-Sanieren-Spartipps-auf-80-Seiten

 

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Ein weiterer Artikel erschien am 11.12.18 in der Zeitung „Die Glocke“ und kann hier heruntergeladen werden!
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