Umweltnewsletter Nr. 32

 Nachrichten – Tipps – Termine

VHS-Reihe „Lebendige Gärten“ startet in die sechste Saison

Trotz Corona startet die Umweltberatung und die VHS Gütersloh die sechste Auflage VHS-Reihe „Lebendige Gärten in Gütersloh“. Bei den Veranstaltungen werden Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten.  

Margerite mit Solitärwespe

Viele Menschen haben erkannt, dass Sie im eigenen Garten sehr viel für den Artenschutz tun können. Es fehlt aber meist das nötige Fachwissen. Je nach Geschmack und zeitlichen Möglichkeiten gibt es sehr viele Wege den eigenen Garten, ökologisch aufzuwerten und trotzdem auch intensiv zu nutzen. Die Reihe „Lebendige Gärten“ bietet mit kompetenten Referenten jede Menge praxiserprobte Tipps und Informationen, damit der eigene Garten wieder ein Erlebnisraum für den Menschen und zum Paradies für ein vielfältiges Gartenleben werden. Ergänzt werden die Gartenthemen durch Exkursionen, Kochkurse oder Vorträge z.B. zu alten, schmackhaften Gemüsesorten. Oft vergessen, aber ungemein wichtig für alles Gärtnern ist der Mutterboden. Er ist die lebendige Grundlage für das Wachstum und Gedeihen von allen Pflanzen. Ein Vortrag in dieser Saison widmet sich deshalb diesem wichtigen Thema. Auch in der Gartenplanung kann man wieder gestalterisch tätig werden. Es gibt also viele Informationen, spannende Erfahrungen zu machen und Genuss auf allen Ebenen: Für den Kopf, den Magen, fürs Herz, für die Augen…
Mehr zur Reihe und zu den einzelnen Veranstaltungen unter: www.natur.guetersloh.de oder unter: www.vhs-gt.de.
Fragen beantworten: Beate Gahlmann und Gisela Kuhlmann, 05241 82 2088, beate.gahlmann@guetersloh.de, gisela.kuhlmann@guetersloh.de. 

Sommerzeit – Gartenzeit, aber ohne Ärger!

Im Sommer fallen vermehrt Gartenabfälle an. Die Abfallberatung für Haushalte der Stadt Gütersloh weist darauf hin, dass beim Entsorgen die ’schnelle‘ Lösung nicht immer die beste ist. Ein Beispiel: So wie auf dem beigefügten Foto (Gütersloh, Juni 2017) sieht keine ordnungsgemäße Kompostierung aus. Es liegt ein Verstoß gegen die Gütersloher Abfallsatzung vor und Ärger und Ordnungswidrigkeitsverfahren sind vorprogrammiert. Richtig wäre es, die Komposttonne oder eine geordnete Kompostierung auf dem eigenen Grundstück (Einfassung/ Kompostgitter) zu nutzen. Also, machen Sie keinen Ärger: Kompostierbare Abfälle nicht einfach in den Wald oder auf frei zugängliche Grünflächen. Weitere Informationen hier und bei Werner Gerdes, 05241 82 2122, werner.gerdes@guetersloh.de. 

 

„Auf Strecke“ für Gesundheit und Klima:

Bürgermeister Henning Schulz und die städtische Fahrradbeauftragte Sabrina Wörmann werben gemeinsam für viele radelnde Teilnehmer.

Mitmachen beim Stadtradeln 2020: Zum sechsten Mal in Folge beteiligt sich die Stadt Gütersloh in diesem Jahr am STADTRADELN. Vom 7. Bis 27. September werden wieder die Kilometer der Gütersloher Radler und Radlerinnen gezählt. Schließlich geht es darum, im Wettbewerb mit anderen Städten zu zeigen, dass in Gütersloh das Radfahren einen hohen Stellenwert hat. Egal ob beruflich oder privat – jeder geradelte Kilometer, der online eingetragen wird, trägt zum Erfolg der Aktion bei. „Im letzten Jahr sind 764 Gütersloherinnen und Gütersloher mitgeradelt und haben zusammen etwa 158.900 km gesammelt. Das wollen wir in diesem Jahr wieder erreichen oder am besten noch übertreffen,“ sagt Bürgermeister Henning Schulz beim Ortstermin an der Parkstraße, einer der Gütersloher „Fahrradstraßen“. „Außerdem hat Nachfrage nach Fahrrädern und die Freude am Radfahren seit der Corona Zeit einen regelrechten Boom erlebt, denn frische Luft, Bewegung und Abstand auf dem Fahrrad sind weitere Aspekte, sich nachhaltig und klimaneutral fortzubewegen.“ 
„Aber die Radelnden nicht nur die eigene körperliche Fitness, sondern schützen auch das Klima und sparen CO², besonders dann, wenn das Auto dafür stehenbleibt,“ sagt Sabrina Wörmann. „Mitmachen kann jeder, der sich unter www.stadtradeln.de/guetersloh registriert. Danach kann man einem STADTRADELN-Team beitreten oder ein eigenes gründen. Bürger, Schulklassen, Unternehmen, Organisationen und Vereine sind aufgerufen, sich digital mit anderen Teams zu messen.“ Auch Kommunalpolitiker werden explizit durch die Kampagne angesprochen und auf die Bedürfnisse der Radfahrer aufmerksam gemacht. Der erste Gewinner dieses Wettbewerbs ist natürlich die Umwelt. Darüber hinaus werden unter allen Teilnehmern wieder zahlreiche Sachpreise verlost, die freundlicherweise wieder von den Güterslohern Fahrradhändlern zur Verfügung gestellt wurden. Mitmachen lohnt also doppelt. 

Gute Beispiele aus Unternehmen

Das Geschäft Treehopper geht mit gutem Beispiel voran: „Treehopper“ setzt mit Aktionen, wie z.B. dem Upcycling alter Jeans, neue Maßstäbe des nachhaltigen Handels. Der Inhaber des Treehopper, Phillip Pelster, will durch sein neuartiges Konzept, die „Wegwerfmoral“ der Bekleidungsindustrie aufrütteln. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Andrea Waterstrat eröffnete er somit den ersten nachhaltig-fairen Modeladen in Gütersloh. Und das mit Erfolg, so sein Resümee. „Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen so mutig sind wie wir und feststellen, dass tolle Konzepte funktionieren können.“ Wer Interesse an dem nachhaltigen Upcycling Konzept hat, sollte im Geschäft an der Königstraße 34 rein schauen. Weitere Informationen finden Sie bei Facebook. 

 

Fairtrade-Stadt Gütersloh 

Veranstaltungsangebote zur Fairen Woche im Herbst 2020

Vom 11.-25.9.2020 findet trotz der Coronasituation wieder die alljährliche Faire Woche statt. Selbstverständlich werden bei allen Veranstaltungen Abstands- und Hygieneregeln beachtet. Die Gütersloher Aktiven bieten wieder einen bunten Strauß an interessanten und informativen Veranstaltungen rund um das Thema „Fairer Handel – Fair leben“ an. Besuchen Sie beispielsweise den neuen Weltladen, hier finden einige Angebote zum Thema Upcycling oder Kaffeeproben statt. Ein interessante Vortrag zum Thema Landwirtschaft im Haus der Begegnung gibt Anregungen, was wir von Indien lernen können. Im Programm finden Sie auch schon Hinweise zur weiteren interessanten Veranstaltungen im Oktober und November 2020, z.B. einem Film im Bambi zum Elektroschrott in Afrika. Auch darf man einmal hinter die Kulissen schauen bei Exkursionen zur Kafferösterei Eisbrenner in Bielefeld oder zu Neugebauer Naturstrickwaren in Gütersloh. Ein VHS-Vortrag zu den 17 UN-Zielen eröffnet Perspektiven für ein „gutes Leben“.

Das vollständige Programm mit genauen Veranstaltungsdaten finden Sie auf der Seite: www.fairtrade.guetersloh.de.

Fragen beantwortet gern: Gisela Kuhlmann, 05241-822088, gisela.kuhlmann@guetersloh.de 

Stopp mit den Laubbläsern!

Nun ordnet selbst das Bundesumweltministerium an, mit den Laubblasen aufzuhören. Es sind diverse Arten von Kleintieren, die durch das beseitigen des Laubs ihren Lebensraum, so wie ihre Nahrungsgrundlage verlieren können. Vor allem auf unversiegelten Flächen können die Laubbläser und Laubsauger verheerende Auswirkung auf die Artenvielfalt haben. Ebenso wie auf die Insekten, wird es auch ihre Jäger, wie z.B. Vögel betreffen, weil sie auf, die sich im Laub befindenden Kleintiere als Nahrung, angewiesen sind. Aus diesem Grund rät das Ministerium, Laubsauger oder -bläser im privaten Bereich gar nicht und im öffentlichen Raum nur in unvermeidbaren Fällen zu verwenden. Auch der durch die Laubsauger/-bläser verursachte Lärm und Schmutz stellt eine große Gefahr da und dies nicht nur für Insekten. So können die Geräte bis zu 120 Dezibel laut werden, was ähnlich so laut wie ein Presslufthammer ist. Außerdem können gesundheitliche Schäden verursacht werden, nämlich durch sich am Boden und im Laub befindenden Mikroben, Pilze und Tierkot, welche durch solche Gartengeräte fein in der Luft verteilt werden und somit vor allem den Benutzer gefährden. Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

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Fotos: Stadt Gütersloh oder siehe Bildunterschrift 

Herausgeber: Stadt Gütersloh, Fachbereich Umweltschutz, Friedrich-Ebert-Straße 54, 33330 Gütersloh 

Internet: www.umwelt.guetersloh.de Facebook: www.facebook.com/pages/Stadt-Gütersloh-Fachbereich-Umweltschutz 

Ansprechperson und Redaktion: Andrea Flötotto, Tel. 0 52 41 – 82 22 50 

E-Mail-Anschriften: andrea.floetotto@guetersloh.de 

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